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Wappen von Sisikon


Wappen
Interessant ist die Geschichte des Sisiger Gemeindewappens. Nachweisbar ist die Verwendung von Siegel und Stempel mit dem Bild der Tellskapelle im Laufe des 19. Jahrhunderts.
In den zwanziger Jahren diese Jahrhunderts wurde das Wappen von Sisikon neu festgelegt und durch das graphisch einfachere Familienwappen der "Schick" ersetzt und dieses wurde durch die Gemeindewappen-Tafel auf der Urner Schulkarte ab 1927 stark propagiert. Es stellte zwei schwarze gekreuzte Hauszeichen (auch als Runen, Wolfsangel und Bundhaken gedeutet und oft mit dem Hakenkreuz verglichen) dar.
Arnold Schick von Sisikon hatte sich als Tagsatzungsbeamter in den Jahren 1440/41 und mit seinen Bemühungen um die Aussöhnung der Schwyzer mit den Zürchern verdient gemacht und fiel als Hauptmann der Urner in der Schlacht bei St. Jakob an der Birs 1444. Trotz allem konnte sich dieses Wappen nie einbürgern.
So flatterte an der Landi in Zürich 1939 unter den 3000 Gemeindefähnchen munter auch die Tellskapelle als Wahrzeichen von Sisikon. An der Expo 1964 in Lausanne tauchte nochmals die "Schick-Fahne" auf. Unterdessen wurde aber mehrheitlich bei jeder Gelegenheit die Tellskapelle als inoffizielles Gemeindewappen verwendet, so im Gemeindestempel und auf Gemeindebriefköpfen, aber sogar auch auf der neuen Uniform der Musikgesellschaft.
Dieser Unsicherheit wurde endlich auf Antrag des Gemeinderates durch einmütigen Beschluss anlässlich der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 1973 im Jubiläumsjahr ein Ende gesetzt.

Als neues offizielles Gemeindewappen wurde wieder die weisse Tellskapelle mit rotem Dach und rotem Turmdach, auf weissem Socken vor grünem Waldhintergrund und über weissem See eingeführt. Offizielle Gemeindefarben sind Grün und Weiss.
 
Altes Wappen von Sisikon altes_Wappen_von_Sisikon.pdf (286.2 kB)